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Am 5.12. fuhren die Sachsenklassemädels zu ihrem Auswärtsspiel nach Delitzsch. Dort trafen sie im 2. Spiel des Tages auf eine abwehrstarke Delitzscher Mannschaft.
Es entwickelte sich ein abwechslungsreiches Spiel. Allerdings machte sich teilweise der Trainingsrückstand durch Krankheit und ausbildungsbedingte Abwesenheit einiger Spielerinnen in den letzten Wochen bemerkbar.
Um so höher ist die hervorragende Leistung von Tina Kohblanck zu bewerten, die zu jedem Spieltag aus München anreist und, wie auch an den letzten Spieltagen schon, zu den Leistungsträgerinnen zählt und eine wichtige Stütze dieser Mannschaft ist.
In den beiden ersten Sätzen gaben die Chemnitzer Mädels durch teilweise leichtfertige Fehler ihre Führungen wieder aus der Hand. Da half auch nicht der Rhythmuswechsel, bei dem durch Monique Sohr eine neue Zuspielerin aufs Feld kam. So endeten die ersten beiden Sätze mit 25:21 und 25:23 für die Heimmannschaft.
Nach einer Umstellung der Mannschaft im 3. Satz kam endlich die erhoffte Stabilität ins Chemnitzer Spiel. Die anfängliche Nervosität war abgelegt und die Mannschaft besann sich auf ihre Stärken. Dabei war es allen voran Cynthia Witassek, die durch Zuspielerin Maxi Härtl hervorragend eingesetzt wurde, und mit ihren Angriffen die Gegnerinnen schier verzweifeln ließ. In dieser Phase zeigten die Chemnitzerinnen, zu welcher Leistung sie tatsächlich fähig sein können und gewannen folgerichtig den 3.Satz mit 25:20.
Der 4. Satz begann gleich wieder sehr erfolgversprechend für die Chemnitzerinnen. Man konnte an die sehr gute Mannschaftsleistung des 3. Satzes anknüpfen und sich eine komfortable Führung herausspielen. Durch eine krasse Fehlentscheidung der 1. Schiedsrichterin wurde der Chemnitzer Lauf dann jäh gestoppt. Leider ist unsere junge Mannschaft noch nicht in der Lage, solche Fehlentscheidungen sofort wegzustecken und so folgte eine Serie von Fehlern, die unseren herausgekämpften Vorsprung aufbrauchte. Davon erholte sich die Mannschaft bis zum Ende des Satzes trotz großem Kampfgeist nicht wieder. Der 4. Satz endete somit 20:25.
Fazit: Wieder einmal gut gespielt und gekämpft – aber die Punkte blieben wieder beim Gegner. Trotz allem bin ich stolz auf den Auftritt der Mannschaft und froh darüber, mit diesen jungen Mädels arbeiten zu dürfen.
Ich freue mich auf die Rückrunde – wir sind auf dem richtigen Weg.
Spielerin des Tages: Cythia Witassek, die sowohl im Aufschlag und Annahme ein sehr gutes Spiel machte, im Angriff allerdings machte sie wohl das Spiel ihres Lebens.
Vielen Dank an Philipp, der uns als Schiedsrichter begleitet hat.
Es spielten: Aline Rathke, Theresa Rötschke, Tina Machnitzky, Tina Kohblanck, Charlotte Haugk, Cynthia Witassek, Maxi Härtl, Monique Sohr, Anne Meusling
Karsten Rathke
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