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Ohne Mittelblockerin Anett Hänchen fuhren wir, die 2.Damenmannschaft des PSV Chemnitz, zum direkten Verfolger, Dresdner SC 1898 II. Eigentlich habe ich nicht vor, das Spiel tiefgründiger zu analysieren, aber man kann und muss sagen, dass die Wandfarbe der Kabine um einiges spannender war als das 64-minütige Spiel gegen Dresden. Der erste Satz begann vielversprechend, sodass wir schnell in Führung gingen. Jedoch konnten wir den nahenden Ausgleich beim Stand von 19:18 nicht verhindern, genau wie den Satzgewinn für Dresden mit 25:20. "Ok, Satz verloren, aber weiter geht's!" So dachten wir. Was jedoch folgte, war eine desolate Mannschaftsleistung, die das spielerische Potenzial unserer Mannschaft in keiner Weise widerspiegelte oder auch nur erahnen ließe. Wie in Trance und erschrocken von unserer Untätigkeit, gingen die folgenden beiden Sätze mit 25:14 und 25:13 auch an Dresden. Nicht das der Gegner uns in unsere Ohnmacht schlug. Nein, irgendwie haben wir selber den Wurm in unser Spiel gesetzt. Nach den 64 Minuten sah man nur noch Fassungslosigkeit in all unseren Gesichtern. Aber: Wir wissen, was wir können! Wir können Volleyball spielen! Wir können kämpfen! Genau das haben wir am kommenden Samstag gegen den SSC Leipzig vor. Wir wollen uns gut verkaufen, indem wir unser Bestes geben und all unsere Kräfte mobilisieren! Es spielten: Anne Herklotz, Anne Müller, Constanze Gebhardt, Cora Wagner, Daniela Espig, Karolin Priemer, Janine Hölzel, Kristina Hahn, Annekathrin Frank
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