U16-Mädchen qualifizieren sich für Sachsenmeisterschaft
8. Februar 2012
Die weibliche U16-Mannschaft trat am 13.11.2011 zur Bezirksmeisterschaft in Lichtenstein an. Ziel war es sich für die Sachsenmeisterschaft zu qualifizieren. Die Mitfavoriten-Rolle hatte man auch schon vor der problemlosen Vorrunde, in denen man dem völlig überforderten VSV Fortuna Göltzschtal und dem VV Freiberg nicht den Hauch einer Chance ließ. (Bericht von Falk Stöhr)
Im Halbfinale wurde der Gastgeber Lichtenstein besiegt, der nicht über die Mittel verfügte, die Chemnitzerinnen an diesem Tage aufzuhalten.
Im Finale wartete erwartungsgemäß der Favorit FSV Reichenbach. Es war ein sensationelles U16-Finale, das mit tollen Angriffen, Blöcken und Abwehraktionen vieles bot, was man eigentlich erst in den älteren Jahrgängen zu Sehen bekommt. Die Chemnitzerinnen gewannen den ersten Satz knapp, konnten dann aber dem Druck der Reichenbacher in den folgenden beiden Sätzen nicht mehr standhalten. Der CPSV spielte nicht schlecht, sondern Reichenbach schlichtweg besser. Bälle, die nur sicher auf die andere Seite gespielt werden konnten, wurden eiskalt von den ballsicheren Vogtländerinnen bestraft und im Chemnitzer Feld untergebracht.
Der Bezirksmeistertitel ging hochverdient an Reichenbach. Mit dem zweiten Platz waren die CPSV-Mädchen an der Teilnahme zur Qualifikation für die Landesmeisterschaft berechtigt.
Diese Qualifikation fand am 5. Februar in Grimma statt. Bei eisigen Temperaturen und viel zu früh waren die Chemnitzerinnen in Grimma, was zeigte, wie sehr sie die Endrunde erreichen wollten. Mit Gastgeber Grimma, dem SV Meißen und dem CPSV spielten drei Mannschaften im Modus Jeder-Gegen-Jeden um einen verbleibenden Startplatz für die Sachsenmeisterschaft.
Im ersten Spiel traf Chemnitz auf Meißen, dessen U16 schwer einzuschätzen war. Man wollte sich auf sein Spiel konzentrieren und das gelang über beide Sätze sehr gut. Am Ende konnte souverän mit 2:0 gewonnen werden (25:17, 25:5).
Im zweiten Spiel besiegte Meißen überraschend Gastgeber Grimma mit 2:0 und damit stand das Tor zur Endrunde für Chemnitz ganz weit offen. Jedoch wollte man nicht knapp und mit Glück gewinnen, sondern nun wollten die Chemnitzerinnen auch das Duell der Talentstützpunkte gegen Grimma für sich entscheiden.
Nur zwei gute Aufschlagspielerinnen von Grimma hielten ihre Mannschaft im Spiel und verhinderten ein deutlicheres Ergebnis als das 25:19 für Chemnitz im ersten Durchgang.
Im zweiten Spiel zerlegte Chemnitz dann den Gastgeber in seine Einzelteile und führte mit 18:2. Die CPSV-Girls spielten ihre technischen Vorteile, sowie ihre körperliche Überlegenheit in Angriff und Block aus. Leider konnte die Spannung nicht ganz bis zum Ende gehalten werden, sonst wäre für Grimma das Endergebnis nicht so erträglich gewesen wie das 11:25.
Der CPSV qualifizierte sich also souverän für die Endrunde am 25. März in Weißwasser, muss sich aber noch weiter steigern, um auch den Topteams Sachsens die Stirn zu bieten.
Für die U16 spielen:
Hinten von links: Antonia Förster, Melanie Kees, Lena Schröder, Laura Goldhahn, Anne Jüttner
Vorn von links: Jenny Hanf, Franziska Nitsche, Anna-Maria Nitsche

















