Damen III mit Sonderspielrecht in Bezirksklasse unterwegs
8. Februar 2012
Eine Jugendmannschaft des CPSV startet als dritte Damenmannschaft in der Saison 2011/12 mit Sonderspielrecht in der Bezirksklasse Ost, um wichtige Spielpraxis gegen erfahrenere Damenmannschaften für die Jugendmeisterschaften zu sammeln. Die Mädchen sind zwischen 11 und 16 Jahre alt. Das Grundgerüst bildet die U16-Mannschaft, verstärkt durch zwei U18-Spielerinnen. (Bericht von Falk Stöhr)
Nach langer Saisonvorbereitung begann die neue Spielzeit mittelmäßig. Gegen zwei Spitzenteams der Staffel (SV Germania Hormersdorf und die MSG Chemnitz) gab es zwei 0:3-Auswärtsniederlagen und es sprangen nicht mehr als ein paar achtbare Satzergebnisse heraus.
Auftrieb und Selbstvertrauen gaben die beiden Heimspiele im Oktober. Gegen den VV Freiberg II verlor man nach großem Kampf erst im Tie-Break mit 14:16. Gegen den SSV Chemnitz stand ein sehr gutes Spiel, jedoch einen 0:3-Niederlage zu Buche. Das Spiel gegen Freiberg zeigte allerdings das gestiegene Potenzial der Mannschaft, die in ihrer letzten Saison nicht mehr als drei Satzgewinne erspielen konnte.
Der November brachte eine Sensation. Zwar setzte es gegen Brand-Erbisdorf im Heimspiel ein 0:3, aber im Spiel gegen den ungeschlagenen Tabellenführer ESV Nassau konnte man sich dank einer überragenden, fast fehlerfreien Leistung einen Satzgewinn erspielen. Nach 13 Spieltagen haben die erfahrenen Damen aus Nassau 39:1 Sätze auf dem Konto.
Es folgte ein Auswärtsspiel beim SSV Fortschritt Lichtenstein III, ebenfalls eine Jugendmannschaft mit Sonderspielrecht. In einem spannenden Spiel hatten die CPSV-Mädels erneut mit 2:3 das Nachsehen, sehr unnötig, denn Chemnitz verfügte über die bessere Spielanlage, agierte aber oft unkonzentriert und nervenschwach. Beim Auswärtsspiel in Thalheim hatte man mit 0:3 wieder eine deutlichere Niederlage einstecken müssen.
Im letzten Spiel des alten Jahres trat man das Auswärtsspiel beim SSV Chemnitz mit dem Ziel an, sich noch einmal bestmöglich zu verkaufen und den stets zahlreich anwesenden Eltern zu zeigen, was möglich ist. Die CPSV-Girls machten ihr bestes Saisonspiel und hatten den spielstarken und haushohen Favoriten SSV Chemnitz am Rande einer Niederlage. Nach 2:0-Führung kam kein Einbruch, sondern man konnte das Spiel in allen Sätzen für sich entscheiden. Leider fehlte am Ende ein Hauch an Erfahrung und auch Glück, und man verlor erneut im Tie-Break (25:23, 25:21, 20:25, 23:25, 13:15). Lob für dieses Spiel verdienen sich die Mädels, aber leider wurden sie für ihre konstant gute Leistung über fünf Sätze und einer Spielzeit von 2h 15 Minuten nicht belohnt. Mit einfachen Mitteln, hoher Konzentration und viel Kampfgeist war man der Sensation nahe und diese Leistung machte Hoffnung für die Rückrunde.
Leider konnte das erste Spiel im neuen Jahr in Freiberg nicht erfolgreich bestritten werden und man verlor 0:3.
Nach zehn Spielen steht man sieglos und mit drei Tie-Break-Niederlagen etwas enttäuscht am Tabellenende. Die sechs ausstehenden Spiele werden im März ausgetragen. Bis dahin wird fleißig trainiert, denn im März wartet mit diesen Punktspielen und der Belastung von allen Sachsenmeisterschaften ein Hammerprogramm auf die jungen CPSV-Spielerinnen.
Für den CPSV III (SSR) spielen:
Hinten von links: Laura Goldhahn, Lena Schröder, Anne Jüttner, Melanie Kees, Antonia Förster, Carolin Seiler
Vorne von links: Anna-Maria Nitsche, Franzi Nitsche, Jenny Hanf, Lisa-Marie Mai

















